Herdecke, 06.02.2013 (pk) Weltweit wird von immer mehr Menschen erfolgreich an Lösungen für jene Probleme gearbeitet, die sich, auch durch die jüngsten Krisenereignissen katalysiert, dramatisch zuspitzen. Wie man der Ressourcenverknappung begegnen oder im Kampf um die Rechte von Natur und Menschen bestehen kann, ist mittlerweile in zahlreichen Ideen und Projekten anschaulich nachvollziehbar geworden. Worauf es nun ankommt, sind ein offener Austausch und eine undogmatische Vernetzung unter den verschieden agierenden Menschen und Menschengruppen. Der fairventure-Kongress bietet dafür einen geeigneten Rahmen.

Die Windrather Talschule ist eine inklusive Waldorfschule in Velbert-Langenberg (NRW).

windrather talschule - inklusion

"Die Windrather Talschule versteht sich als eine Schule, in der Kinder mit sehr verschiedenen Begabungsprofilen gemeinsam lernen können. Die unterschiedlichen Begabungen für eine gemeinsame Arbeit fruchtbar werden zu lassen, gehört zu den Herausforderungen, denen sich Lehrerinnen und Lehrer an der Windrather Talschule täglich stellen. Das führt dazu, dass Kinder mit zum Teil hohen intellektuellen Begabungen und Kinder mit Körperbehinderungen oder mit Förderschwerpunkten im Bereich der emotionalen oder geistigen Entwicklung sowie des Lernens gemeinsam und miteinander lernen. Dabei streben wir in etwa ein Zahlenverhältnis von 20 Kindern ohne Behinderung und 4 bis 5 Kindern mit Behinderung an. Waldorfpädagogik geht von der Voraussetzung aus, dass in jedem Menschen, und damit auch in Menschen mit einer schweren Behinderung, ein gesunder Persönlichkeitskern lebt, der durch künstlerische Gestaltung auch intellektuell anspruchsvoller Unterrichtsinhalte angesprochen werden kann. So lernen Kinder mit und ohne Behinderung in den allermeisten Unterrichten gemeinsam. Erst in den höheren Klassen, und insbesondere zur Vorbereitung auf die staatlichen Abschlüsse, werden leistungsdifferenzierte sowie sonderpädagogische Fördergruppen eingerichtet."

Quelle: Windrather Talschule

www.windrather-talschule.de