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Komplementärwährung

Eine Komplementärwährung ist die Ergänzung eines regulär verwendeten Zahlungsmittels. Nimmt ein Händler von einem Kunden neben dem Euro auch US-Dollar zum Beispiel an, sind die Dollars in diesem Fall genauso eine Komplementärwährung, wie in einem Tauschkreis die "Talente" (z.B. ein Talent = eine Stunde).

Der Unterschied besteht allerdings darin, dass Talente kein "Geld" im herkömmlichen Sinne sind, sondern Verrechnugseinheiten, die Tausch- und/oder Bartergeschäfte erleichtern sollen.

Zur Typisierung von Komplementärwährungen

Jens Martignoni

Weit mehr als 4.000 Systeme zur Handhabung komplementärer Währungen sind inzwischen weltweit entstanden. Von sehr großen Systemen, wie dem WIR-Verrechnungsring bis hin zu kleinen nachbarschaftlich organisierten Tauschringen reicht die Bandbreite. Dabei haben sich die unterschiedlichsten Währungsarten entwickelt. Schon äußerlich betrachtet finden sich rein digitale Verrechnungseinheiten, Wertgutscheine oder auch das gute alte Warengeld. Doch sind solche Äußerlichkeiten wirklich maßgebend für die Qualität eines Geldsystems?

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