Erinnerungen - fairventure Kongress 2012 in Leipzig

Vergangenes Jahr tagte der erste fairventure Kongress an der Waldorfschule in Leipzig.

 

Berichte

fairventure - neue Strukturen für unsere Wirtschaft (Unterguggenberger Institut Wörgel, Veronika Spielbichler)

fairventure – Vertrauen wagen (Erziehungskunst, Jan Temmel)

 

Videos

Playlist auf YouTube zum fairventure Kongress 2012

fairventure ist: Vertrauen wagen - Eröffnungsvortrag von Leander Bindewald

Die Chance der inklusiven Ökonomie - Vortrag von Peter Krause

Strukturen für die Welt der Zukunft - Vortrag von Johannes Heimrath (Oya)

Dokumentarfilm: fairventure 2012

 

Fotos

http://www.unterguggenberger.org/plug.php?e=gallery&f=216

fairventure-konress-tagung 

Rückmeldungen von TeilnehmerInnen

Die Wirkung setzt sich also fort...

"Letzte Woche habe ich in größerer Runde von der fairventure-Tagung berichten können (ich habe selber zahlreiche Anregungen mitnehmen können!) und bin auf großes Interesse gestoßen. Die Wirkung setzt sich also fort..."

Dr. Susanne Wiegel, Essen

Da ist also ein Ansatz zum Leben gekommen, der weitertragen kann

"Jetzt ist FAIRVENTURE für viele zu einem Erlebnis geworden! Da ist also ein Ansatz zum Leben gekommen, der weitertragen kann. Das verdient weitere Pflege und Entfaltung! ... Von wesentlichem Wert waren die Rhythmusübungen Ulrikes, da gab es so viel zu erleben und zu erkennen; sie waren jedes Mal eine wertvolle Auflockerung, je spielerischer desto besser ... Die Rhythmusübungen sollten ein Kernbestandteil einer Folgekonferenz sein. ... Überrascht hat mich, dass es kaum Anspielungen auf die Bewegung gab, die 1989 von Leipzig ausging; Warum nicht? Wir stehen doch auch gegenüber einem schier unüberwindlichen System, das sich überlebt hat – wie gehen wir damit um? Wozu inspirieren uns da die Nikolaikirchenleute?"

Dr. Otmar Donnenberg, Weil am Rhein

 

"Es war eine wirklich inspirierende "Mitmach-Tagung"

Die Idee von fairventure war, wie aus dem Prozess heraus das Programm entstehen kann. Der Kongress sollte einen Freiraum für das schaffen, was sich aus dem Moment heraus ergeben mag, Platz für Vernetzung und Erfahrungsaustausch. Diese offene Arbeitsweise kam bei den Teilnehmern gut an.

Angenehm fand ich auch die Stimmung die in der Luft lag. Die ernste und ehrliche Verbundenheit der Veranstalter zum Thema hat eine wirklich gelungene Atmosphäre bereitet. Man hatte das Gefühl, jeder zählt hier, Experten und Neueinsteiger auf Augenhöhe, ausgedrückt durch die Bereitschaft Fragen und Wissen gleichwertig zu teilen.

Die lebendige Vielfalt, in aus Workshops, Themenoasen und Vorträgen spiegelte sich auch im Ablauf wieder. Die Vorträge wurden durch rhytmische Übungen eingeleitet, abschließend gab es einen musikalischen Nachklang, in dem die reichen Informationen aus dem Vortrag nochmal atmen konnten.

Sehr spannend fand ich auch, dass junge und ältere Menschen in ziemlich ausgeglichenen Verhältnissen anwesend waren. Ein Highlight von fairventure war dementsprechend auch die Kongress eigene Währung, die Lerchen. Einige 7-Klässler aus der Leipziger Waldorfschule hatten die Initiative ergriffen und diese Komplementärwährung in die Wege geleitet. Dafür konnte man Mittagessen, Kaffee und Kuchen oder Sitzkissen erwerben.

Es ist sicherlich nicht unberechtigt, fairventure in diesem Sinne als ein lebendiges Kunstwerk zu bezeichnen."

Jan Temmel, Velbert-Langenberg

„Euer fairventure-Kongress hat mich tief beeindruckt

- vielen Dank nochmals für die Einladung und die Möglichkeit, dabei gewesen zu sein.“

"besonders auch die Musik und die rhythmischen Erfrischungen"

„Nachträglich einen herzlichen Glückwunsch zu dem gelungenen fairventure-Kongress!
Bis auf eine Ausnahme hat uns alles  s e h r  gut gefallen; neben den vielfältigen fachlichen Foren besonders auch die Musik und die rhythmischen Erfrischungen.
Auch der Workshop zu den kommunalen Komplementärwährungen war durch lebhaften, offenen und vielfältigen Gedankenaustausch gekennzeichnet - am Donnerstag wie auch am Freitag.“

Prof. Dr. Johann Walter, Gelsenkirchen

ein sehr lebendiger Ort

„Erlebnisbericht Fairventure: In einer Walldorfschule in Leipzip trafen sich Menschen, die das Thema Komplementärwährung von Herzen begleiten. Urgesteine der Szene waren ebenso dabei, wie neue Interessenten, die Offenheit empfinden für neue Wege mit dem Thema Geld umzugehen. Die Veranstaltung war für mich durch ihren besonderen Veranstaltungsort in der Schule (mit teilweise parallelem Unterrichtsbetrieb) ein sehr lebendiger Ort und immer wieder kam ich zum Nachdenken, wenn ich mir vor Augen führte wie wohl die Zukunft für diese vielen Kinder aussehen wird, wenn unser Finanzsystem so bleibt wie es ist."

Roland Wiedemeyer, Zaisertshofen

Ein sich begegnen auf Augenhöhe, wechselseitige Offenheit.

Es gab eine hohe Anzahl von Workshops, in denen die unterschiedlichsten Themen rund um alternative Geldsysteme bearbeitet wurden. Die Workshops waren Workshops mit vielen aktiven Wortbeiträgen alle Beteiligter. Im Plenum gab es immer wieder Vorträge, die grundsätzliche Informationen bereitstellten. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet (Klavier und Geige).

Was ist am Ende bei mir hängengeblieben? Die besondere Stimmung. Da waren Menschen zusammengekommen, die eine Gemeinschaft darstellen und in der Gemeinschaft Erfahrungen ausgetauscht haben. Ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass es da Wissende und Unwissende gab, sondern es war ein Hand in Hand SEIN. Viele Anregungen sind mir begegnet. Von Erfahrungen wurde berichtet. Ich wurde beschenkt und bin bereichert heimgegangen.

Und ich bin nachdenklich heimgegangen, denn es war etwas Besonderes an diesem Event. Ein sich begegnen auf Augenhöhe, wechselseitige Offenheit.  Die Musik hat diese Stimmung dezent (nicht dominant) begleitet. Die Wortbeiträge hatten Tiefe und wurden mit offenem Herzen eingebracht. Ja, ich habe viel mitgenommen und habe mich auch als Gast mit einem eigenen Stand, der Gemeinwohl-Ökonomie, willkommen aufgenommen wahrgenommen. Wenn es eine weitere Veranstaltung in diesem Setting und diesem Ambiente geben wird, werde ich gerne wieder daran teilnehmen.“

Veronika Spielbichler, Wörgl

„Ich fand die ganze Veranstaltung sehr gelungen.“

Volkmar Kreiss, Leipzig

„Da ich ja bis zum letzten Augenblick nicht wusste,wo mich meine Wege hin führen, bin ich im
Nachhinein sehr froh, bei euch gewesen zu sein.“

Heidemarie Schwermer

 die Hoffnung auf eine enkelfähige Zukunft

„Danke! für die erlebnisreichen zwei Tage auf der Fairventure, es hat mir großen Spass gemacht mitzuhelfen, teilzunehmen und viele tolle Menschen kennen zu lernen.

Es war eine gute Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen  und sich vor allem von anderen Ideen inspirieren zu lassen.

Mitgenommen habe ich das wunderschöne Gefühl, dass die Hoffnung auf eine enkelfähige Zukunft von vielen Menschen geteilt wird und sich immer mehr Menschen zusammen finden, die für eine solche bereit sind, neue Wege zu gehen. So gesehen war der Kongress in meinen Augen ein riesen Erfolg – der Austausch und die Vernetzung zwischen den Teilnehmern war da, und ich habe große Hoffnung, dass der daraus entstandene Synergieeffekt uns nach vorne bringt und immer mehr Menschen anstösst, sich mit den Themen zu befassen.

Ausserdem bin ich der Meinung, dass der Kongress von einem großen "Wir"-Gefühl bestimmt war, ohne Beachtung des Alters, Geschlechts oder sozialen Background des Anderen. Wie schön!“

Karen Keller, Jena

...bereichernd, inspirierend und ermutigend!

„Ich fand die Zeit auf der Fairventure im Übringen äußerst bereichernd, inspirierend und ermutigend! Ich bin sehr dankbar, dass immer mehr solcher synergetischen Räume entstehen und hoffe, dass die vielfach entstandenen Impulse sich weiterentfalten.“

Lisa Baumann, Freiburg

Raum für menschlichen Austausch

„Nochmal ganz herzlichen Dank an alle Organisatoren, dass ihr so einen Raum für menschlichen Austausch zusammen geschaffen habt. Es hat mich gefreut dabei zu sein! Ja, ich glaube 'wir' d.h. ein erweiterter Kreis von OrganisatorInnen 'sollten' fairventure in irgendeiner Form wiederholen und ich persönlich würde gerne eine Leistung einbringen, z.B die Organisation von einem "Spielbereich".“

John Rogers

eine außergewöhnliche Tagung

„Ich denke ich werde noch lange von unserer außergewöhnlichen Tagung und der damit verbundenen Freundschaft zu euch und allen anderen, ein - und mehr - maligen Begegnungen ... zehren.“

Matthias Klaussner, Leipzig

"Ich fand Leipzig auch sehr nett."

"Mein Lernergebnis war zwar niedrig, was aber nicht verwunderlich ist. Dafür waren die Treffen alter Bekannter und neuer Menschen das für mich wichtige. Organisatorisch ließe sich sicherlich noch nachfeilen und was ich schade fand: Es waren viel zu wenig lokale Akteure da. Leipzig schläft nicht, aber die Bindungen in die anderen Gruppierungen der Stadt waren wohl nicht ausreichend."

Norbert Rost, Dresden