Im Gespräch mit Margrit Kennedy

http://www.fairventure.de/images/stories/Referenten/kennedy.jpgProf. Dr. Margrit Kennedy: Expertin für Regionalgeld und Komplementärwährungen. In Darmstadt zunächst als Architektin ausgebildet, arbeitete sie als Stadtplanerin und Ökologin in Deutschland, Nigeria, Schottland und in den USA . Promotion in Pittsburgh, Pennsylvenia zum PhD. Forschungsvorhaben zum Thema "Schulen als Gemeinschaftszentren" in 15 Ländern Europas und in Nord- und Südamerika. Von 1979 bis 1984, im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Berlin 1987, Leitung des Forschungsbereichs Ökologie/Energie und Frauenprojekte, und Gastprofessur für Stadtökologie an der Gesamthochschule Kassel.  1991 wurde sie als Professorin an den Fachbereich Architektur der Universität Hannover berufen; sie leitete dort bis 2002 die Abteilung "Technischer Ausbau und Ressourcensparendes Bauen".

 

Rudolf Steiner (1861-1925) hat in seinem umfassenden Lebenswerk auch zahlreiche Anregungen für ein anderes Wirtschaftssystem geliefert. Dazu gehört die so genannte Dreigliederungsidee, die auch einen anderen Umgang mit Geld anregt. Dazu gehört auch ein Modell der Abzinsung, in dessen Zusammenhang Rudolf Steiner vom "rostenden Geld" spricht. Damit wollte er den Geldumlauf anregen und spekulativen Interessen (Zinsgewinnen) entgegenwirken. Geld bekommt durch die Abzinsung die Eigenschaft des Alterns, wie sie beispielsweise verderblichen Waren zu eigen ist und die eine Wertminderung bewirkt. Rudolf Steiner hat - zu Recht - darauf hingewiesen, dass es absurd ist, dass Geld nicht altern, also wertloser werden kann, sondern geradezu das Gegenteil der Fall ist (scheinbare Wertsteigerung durch spekulative Gewinne). Die wichtigsten Ausführungen zum Thema "Geld" finden sich in Rudolf Steiners "Nationalökonomischem Kurs" und dem dazugehörigen "Seminar". Als Bank arbeiten die GLS-Bank und die Triodos-Bank seit Jahrzehnten erfolgreich auf der Grundlage der Ideen Rudolf Steiners.

 

 

Monika Temmel ist tätig als Musiktherapeutin und Kulturschaffende.

Nach dem Motto: "Jeder Mensch ist ein Künstler" eröffnet sie Räume, in denen auch ungeübte Menschen Gelegenheit finden, angeregt durch die Schätze elementarer Weltmusik ihre Ausdruckskraft, Sensibilität und Selbstermächtigung zu entwickeln können. Sie ist interessiert an Fragen von Gemeinschaftsbildung und innerem Wandel. Sie ist initiierend am Aufbau von "Langenberg im Wandel - Transition Town" beteiligt.

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