Die Sommersonne steht am klaren Himmel, brennt heiß auf die Gruppe der Arbeiter herunter, die in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts auf dem Acker in der Nähe des schleswig-holsteinischen Osterrönfeld Schicht um Schicht den Boden abtragen. Unweit der Gruppe stehen Baumaschinen still, die an der Autobahntrasse gearbeitet haben, für die ein vorübergehender Baustopp verhängt wurde. Man ist auf Funde aus alter Zeit gestoßen die eine so genannte Notgrabung durch das Landesamt für Vor- und Frühgeschichte erforderlich machten. Bei der Gruppe der Arbeiter handelt es sich um Archäologen.

Die Idee der Solidarität scheint in der die Welt beherrschenden Wirtschaft keinen Platz zu haben. Doch es gibt positive Beispiele. So setzt die GLS Bank mit der »Schenkgemeinschaft« auf ein solidarisches Finanzierungsmodell, -Pionierinnen und Pioniere aus Praxis und Politik veröffentlichen und beraten zum Thema. Das Oya-Gespräch kreist um die Frage, wie solidarische Ökonomie zur Bewegung werden kann.

Monika Temmel ist tätig als Musiktherapeutin und Kulturschaffende.

Nach dem Motto: "Jeder Mensch ist ein Künstler" eröffnet sie Räume, in denen auch ungeübte Menschen Gelegenheit finden, angeregt durch die Schätze elementarer Weltmusik ihre Ausdruckskraft, Sensibilität und Selbstermächtigung zu entwickeln können. Sie ist interessiert an Fragen von Gemeinschaftsbildung und innerem Wandel. Sie ist initiierend am Aufbau von "Langenberg im Wandel - Transition Town" beteiligt.

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